Pendeln zum Arbeitsplatz – So kommst Du entspannt ans Ziel

Egal ob mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad – die deutschen Arbeitnehmer legen immer größere Strecken zwischen Arbeitsplatz und Wohnung als Pendler zurück. Durchschnittlich fahren sie dabei etwa 17 Kilometer und fast jeder Zweite ist mehr als eine Stunde unterwegs. Das kann auf Dauer ganz schön stressig werden. Damit das Pendeln für Dich angenehmer wird, habe ich hier einige elementare Tipps:

Genügend Zeit einplanen

Auch wenn es schwer fällt morgens etwas zeitiger aufzustehen solltest Du trotzdem genügend Zeit für den Arbeitsweg einplanen. Damit lassen sich Staus oder verpasste Züge vermeiden. Dieser Tipp klingt recht einfach und offensichtlich, doch leider beherzigen ihn nicht alle.

Defensiv fahren

Die Fahrt mit dem Auto zur Arbeit kann ein echter Stressfaktor sein. Doch abgesehen von äußeren Umständen wie Staus oder den Wetterverhältnissen gibt es einige Faktoren, die Du selbst beeinflussen kannst um entspannter ans Ziel zu kommen. Wer ständig auf dem Gaspedal steht oder unnötig die Spur wechselt erhöht nur das Stressniveau. Stattdessen solltest Du entspannt fahren und für ein angenehmes Ambiente mit z.B. ruhiger Musik sorgen. Auch das Hören von Hörbüchern während der Fahrt kann die Stimmung wesentlich angenehmer gestalten.

Die Technik hilft beim Pendeln

Dank Smartphones und Apps wie z.B. Waze lassen sich heutzutage Staus leichter umfahren. Die hilfreichen Applikationen analysieren in Echtzeit die aktuelle Verkehrslage und schlagen Dir bei Bedarf eine schnellere Route vor. So lassen sich zeitraubende Staus ganz einfach vermeiden und Dank der zuverlässigen Navigation kommst Du garantiert ans Ziel.

Bilde Fahrgemeinschaften

Das Auto mit anderen zu teilen ist eine gute Möglichkeit Fahrtkosen zu sparen. Außerdem musst Du nicht jeden Tag selbst fahren und kannst Dich mit Deinen Mitfahrern unterhalten. Wenn Deine Kollegen nicht in Deiner Nähe wohnen bieten Portale wie z.B. blablacar oder pendlerportal die Möglichkeit Fahrer und Mitfahrer zu suchen.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Obwohl der ÖPNV oftmals günstiger und gesundheitsfördernder ist, bevorzugen laut Mikrozensus 2018 immer noch zwei Drittel der Erwerbstätigen das Auto. Während sich bei Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel kein Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und der Pendeldauer feststellen lässt, haben Autofahrer im Schnitt einen erhöhten BMI, betätigen sich seltener körperlich und bewerten ihren Gesundheitszustand auch subjektiv schlechter. Die Öffentlichen sorgen also dafür entspannter und auf Dauer gesünder anzukommen. Darüber hinaus kann man in Bus und Bahn Dinge tun, die am Lenkrad unmöglich sind wie z.B. ein Buch lesen oder die Mails auf dem Smartphone checken.

Fußwege einplanen

Es erscheint zunächst sehr bequem mit dem Auto „von Haustür zu Haustür“ zu fahren, die wichtige alltägliche Bewegung bleibt dabei aber auf der Strecke. Das lässt sich ausgleichen, in dem Du z.B. ab und zu bewusst etwas weiter weg parkst und den Weg zum Büro zu Fuß gehst. Schon ein paar Minuten Laufen an der frischen Luft erhöhen das Wohlbefinden und sorgen für den nötigen körperlichen Ausgleich für z.B. langes Sitzen.

Varianten machen das Pendeln abwechslungsreicher

Nicht nur bei Stau lohnt es sich manchmal andere Wege einzuschlagen. Wenn Du hin und wieder einen alternativen Arbeitsweg wählst, befreist Du das Gehirn aus der Routine. Aber auch der Wechsel zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und dem eigenen Auto kann das Pendlerleid entschärfen.

 

Wie Du siehst gibt es jede Menge Möglichkeiten, den täglichen Weg zum Arbeitsplatz angenehmer zu gestalten. Und oftmals sind es schon die kleinen Dinge, die den Weg kürzer erscheinen lassen und das Leben angenehmer machen.

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